Johanna Eiff

Ich wurde 1977 in Hamburg geboren und bin in Berlin aufgewachsen. Ich lebe mit meinem Mann und unseren 2 Kindern in Zehlendorf.

 

2004 Erfolgreicher Abschluss eines Magisterstudiums in Anglistik/Amerikanistik und Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin

2005 Beginn der Ausbildung zur Hebamme

2008 Zertifizierung zur Stillberaterin

2009 Zertifikat Babymassage-Kursleiterin

2010/11 an der Arche Medica, Akademie für Heilpraktiker GbR Ausbildung zur Heilpraktikerin

2011 Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde unter der Berufsbezeichnung Heilpraktikerin

2012-2016 Ausbildung in Klassischer Homöopathie

 

Homöopathische Weiterbildungen/Supervision

Fortlaufende Weiterbildung in Klassischer Homöopathie mit Schwerpunkt Predictive Homoeopathy nach P.Vijayakar

Regelmäßige Supervisionen bei Matthias Klünder

Regelmäßige Supervisionen bei Tjado Galic

Regelmäßige Arbeitsgruppe zu homöopathischen Themen

Weiteres

2015 Mitbegründerin des Vereins downsyndromberlin  zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Down Syndrom. Leitung der dazugehörigen Babygruppe.

Behandlungsablauf

Homöopathie als Heilmethode behandelt den ganzen Menschen. Daher sammle ich auch alle Ihre Symptome.

Wenn Sie als Patient zum ersten Mal kommen, wird eine sogenannte Erstanamnese durchgeführt.

In diesem 1 bis 3 stündigen Gespräch mache ich mir ein umfassendes Bild Ihrer individuellen Beschwerden. Bitte bringen Sie eine stichpunktartige Aufstellung Ihrer persönlichen Krankheitsgeschichte mit, Ihre Entwicklung, Kinderkrankheiten, Stürze, Operationen usw., sowie die schwereren Krankheiten in Ihrer Familiengeschichte. Befunde und Ergebnisse fachärztlicher Untersuchungen, sowie Ihren Impfpass bringen Sie bitte in Kopie zum Erstgespräch mit.

Alle Aspekte, die zu einem genauen Bild Ihrer Erkrankung beitragen, sind von Bedeutung, auch solche, die über das eigentliche Krankheitsbild hinausgehen.

Ziel ist es, die besonderen individuellen Reaktionsmuster physisch wie psychisch zu ermitteln, um das genau passende homöopathische Arzneimittel – Ihr Konstitutionsmittel – zu finden. Daher möchte ich auch Informationen über Ihr Schlafverhalten, Wärme- und Kälteempfindungen, Vorlieben und Abneigungen u.v.m. in Erfahrung bringen. In der genauen Eigenbeobachtung können Sie wesentlich zum Behandlungserfolg beitragen.

Nach der Erstanamnese analysiere ich den Krankheitsverlauf, entwerfe eine Behandlungsstrategie und wähle ein homöopathisches Arzneimittel für Sie aus.

In der weiteren Behandlung dauern die Konsultation dann je nach Bedarf zwischen 45 und 60 Minuten und finden im Regelfall zunächst alle 4-6 Wochen statt. Die Intervalle richten sich aber grundsätzlich individuell nach der Schwere der Erkrankung und dem Therapieverlauf. Perspektivisch werden die Termine mit der Verbesserung der Beschwerden seltener.

 

Behandlungsspektrum

In meiner Praxis behandle ich Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit akuten und chronischen Krankheiten, psychischen Beschwerden, Überempfindlichkeiten und Handicaps.

Einige Behandlungsschwerpunkte

– Kindliche Entwicklungsstörungen und –verzögerungen

– Schlafstörungen

– Verhaltensauffälligkeiten

– Kinderwunsch, Wechseljahre

– Depressionen, Antriebsschwäche, Ängste, Burn-out

In der Krebstherapie kann die konstitutionelle Behandlung zur Verbesserung des Immunsystems und zur Unterstützung bei Beschwerden durch Chemo- und Strahlentherapie beitragen.

Bei schweren chronischen oder weit fortgeschrittenen Krankheitsverläufen kann die Homöopathie eine Verbesserung der Lebensqualität und Linderung herbeiführen.

Besonders am Herzen liegt mir die Entwicklungsbegleitung von Menschen mit Down Syndrom.

Hahnemann und die Homöopathie

Die Homöopathie wurde Ende des 18. Jh. von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt und ist eine eigenständige arzneiliche Therapieform mit klaren Heilgesetzen.

Samuel Hahnemann lebte von 1755-1843. Er praktizierte als Arzt, Chemiker, Übersetzer und Schriftsteller in vielen nord- und mitteldeutschen Städten. 1790 übersetzte er die zweibändige Arzneimittellehre des William Cullen, eines damals sehr bekannten Mediziners und formuliert in einer Fußnote, die „erste Spur der Homöopathie“ in seinem Bericht über den Selbstversuch mit Chinarinde.

Nach jahrelanger Forschung, insbesondere zahlreichen Arzneiprüfungen im Selbstversuch, manifestierte Hahnemann seine Erkenntnis, dass Arzneien dann in der Lage sind Menschen wirksam zu heilen, wenn sie beim Gesunden Symptome hervorrufen können, die den Symptomen des Kranken ähneln.

Hinzu kam die Erkenntnis, dass die Arzneien in hochverdünnter und verschüttelter Form eine größere Heilwirkung entfalten und gleichzeitig unerwünschte Reaktionen möglichst gering halten.

Zur Herstellung dieser homöopathischen Arzneien entwickelte Hahnemann das Verfahren der „Potenzierung“.

Potenzierung ist die Verdünnung und Verschüttelung von Substanzen. Homöopathische Arzneimittel werden aus Pflanzen (z.B. Belladonna – Tollkirsche), Tieren (z.B. Apis – Bienengift) sowie Mineralien (z.B. Sulfur – Schwefel) gewonnen.

Es wird beispielsweise zur Herstellung von D-Potenzen 1 Teil des verriebenen Ausgangsstoffes mit 9 Teilen Milchzucker oder Alkohol verdünnt und anschließend 10 x kräftig geschüttelt, wodurch D1 entsteht. Verdünnt man nun wieder 1 Teil dieser D1-Lösung mit 9 Teilen Milchzucker oder Alkohol und verschüttelt es 10 x kräftig, entsteht D2. Dieser Vorgang kann beliebig oft fortgeführt werden. Erst durch die Potenzierung entfaltet sich die Heilwirkung der homöopathischen Arzneimittel, wobei ab einer Potenz von D23 die Ursubstanz in der Arznei nicht mehr nachweisbar ist. Je höher eine Potenz ist, desto tiefer wirkt sie.

1810 veröffentlichte er die erste Ausgabe des Organon der Heilkunst, welcher die theoretische Grundlage der Homöopathie darstellt

1828 erschienen die Chronischen Krankheiten

In Paris verbrachte Hahnemann seine letzten acht Jahre als angesehener und vielbeschäftigter Arzt. Dort verfasste er seine letzte und 6.Auflage des Organon.

Zusammengefasst ist die Homöopathie ist eine Regulationstherapie, die darauf zielt, die Selbstheilungskräfte des Menschen so anzustoßen, dass seine Konstitution langfristig  gestärkt wird und eine Besserung seiner Gesundheit und seines Wohlbefindens herbeigeführt. Krankheit wird als Ausdruck einer Störung des gesamten Organismus betrachtet. Der Heilungsprozess soll auf allen Ebenen des menschlichen Daseins, d.h. körperlich, emotional und mental, nach klar definierten Gesetzmäßigkeiten erfolgen.

Als Homöopathin beurteile ich den korrekten Verlauf dieses Prozesses, in dem ich die Veränderung aller relevanten Symptome überprüfe.